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Total Cost of Ownership

Total Cost of Ownership – Abrechnungsverfahren einfach gemacht

Das Total Cost of Ownership, kurz TCO ist ein Abrechnungsverfahren, das sowohl Verbrauchern als auch Unternehmen bei der Kalkulation sämtlicher anfallenden Kosten, wie etwa für Investitionsgüter, unterstützt und zur Übersicht über die Gesamtkosten eines Betriebes dient. Die Idee hinter dem TCO: der Nutzer soll einen Überblick erhalten, der nicht nur die Anschaffungskosten, sondern alle Nutzungsaspekte, beispielsweise Energie-, Wartungs- oder Reparaturkosten, beinhaltet. Versteckte Kosten können so im Vorfeld bereits entdeckt werden. Beim TCO werden zudem direkte und indirekte Kosten unterschieden.

In den 1980er Jahren entwickelt, hat sich das Total Cost of Ownership inzwischen weltweit in Betrieben und Unternehmen etabliert. Dennoch handelt es sich bei jeder Berechnungsform um den sogenannten Best-Practice-Ansatz. Da es keine verbindlichen Vorschriften oder Normen gibt, existieren verschiedene Konzepte und Modelle des TCO. Allein in Deutschland gibt es circa 20 Modelle vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) sowie dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI).

Total Cost of Ownership unter die Lupe genommen: der industrielle Einsatzbereich

Bei der TCO wird nach direkten und indirekten Kosten unterschieden. Direkte Kosten fallen bei der Beschaffung und Betreuung von Vermögensgegenständen an. Gekennzeichnet ist diese Kostenart, vom betriebswirtschaftlichen Standpunkt aus, durch ihre Budgetierbarkeit. Ein nachhaltiger Effekt für Unternehmen ist somit grundsätzlich nachweisbar. Weitere direkte Kosten sind Anschaffungskosten für Hard- und Software, betreffen Prozesse in den Bereichen Administration und Support sowie Verwaltungsaufwände.  Beispiele für indirekte Kosten sind im Bereich der Anwendungsentwicklung, im Datenmanagement oder im Rahmen von internen Schulungen zu finden.

Auch Kritik wird im Zusammenhang mit dem Abrechnungsverfahren laut. So werden kalkulatorische Anteile wie Energie- oder Miet- und Nebenkosten nicht mitberücksichtigt. Auch eine Ermittlung indirekter Kosten durch Produktivitätsverluste deckt das Verfahren nicht auf bzw. stellt keine Methoden zur Ermittlung bereit.

Dennoch: In der Industrie sowie im globalen Wettbewerb wird das Abrechnungsverfahren mittels des Total Cost of Ownerships zunehmend bedeutender. Effizienzsteigerung in Betrieben und Unternehmen machen hier einen Großteil aus und schaffen Anreize zur Optimierung bei zeitgleicher Kostenreduktion.