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Logistische Prozessabläufe: das Supply-Chain-Management

Das Supply-Chain-Management (SCM) umfasst in der Produktion und Logistik von Unternehmen eine prozessorientierte Planung und Steuerung der Waren-, Informations- und finanziellen Flüsse in der gesamten Wertschöpfungs- und Lieferkette, dem Supply Chain. Das SCM hat eine unternehmensübergreifende Sicht auf Geschäftsprozesse und verbindet Bereiche wie Einkauf, Produktion, Marketing, Distribution oder Controlling.

Zum prozessorientierten Supply-Chain-Management zählen auch die Güterbewegung, die detailliert geplant, den Weg vom Rohstofflieferant bis zu den Endabnehmern bzw. Verbrauchern beschreiben. Die dazu gehörenden Entscheidungen werden lang-, mittel- und kurzfristig getroffen. Langfristige Entscheidungen umfassen Beschlüsse ab 24 Monate, mittelfristig etwa zwischen drei und 24 Monaten sowie kurzfristige Prozesse oder Entscheidungen, die unter drei Monate fallen.

Fünf Wege des Supply-Chain-Managements

Durch weitsichtige Planungen lassen sich neue Märkte erschließen. Beziehungen zwischen verschiedenen Unternehmen fördern die Zusammenarbeit sowie einen effektiven Informationsaustausch. Das Supply-Chain-Management geht über die Betriebsgrenzen hinaus, denn es gestaltet nicht nur die Objektflüsse entlang der Lieferketten-Prozessstufen, sondern verfolgt auch das Ziel, die Steigerung des Kundennutzens sowie einer Verbesserung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses herbeizuführen.

Die fünf Wege des Supply-Chain-Managements sind:

1. Die Beschaffungslogistik. Hier werden Rohstoffe, die zur Produktion benötigt werden, aber vom betreffenden Unternehmen nicht selbst hergestellt werden, von einem externen Lieferanten (dem Rohstofflieferanten) beschafft. Diese Bestandteile lagern in einem Rohwarenlager. Hierbei wird langfristig die Lieferantenauswahl geplant, mittelfristig die Materialbedarfsplanung sowie kurzfristig über den benötigten Personaleinsatz im Unternehmen entschieden.

2. Die Produktionslogistik. Die Rohwaren werden zu den Produktionsstätten transportiert und verarbeitet oder als Zwischenprodukt gefertigt.. Diese werden dann zum Zwischenproduktlager versendet. Hierbei handelt es sich um einen unternehmensinternen Produktions- und Transportprozess, der so lange wiederholt wird, bis das entsprechende Produkt vollständig und für den Verkauf bereit ist. Das Endprodukt wird anschließend in das Endproduktlager geliefert. Die Entscheidungen betreffen solche, wie an welchen Standorten produziert wird (langfristig), über das mittelfristige Produktionsprogramm, also wie viel produziert werden soll, und die Verteilung auf die verschiedenen Produktionsstätten erfolgt. In den Bereich der kurzfristigen Entschlüsse fallen beispielsweise die gesamte Ablaufplanung.

3. Die Distributionslogistik. Die fertigen Produkte werden in Außenlager transportiert. Von dort werden diese zeitnah und günstig dem Kunden zugestellt. Entscheidungen orientieren sich in diesem Schritt an dem Distributionsnetz (langfristig)und der Distributionsplanung (mittelfristig), etwa der Warenverteilung auf die Kunden. Die Tourenplanung hingegen fällt unter die kurzfristigen Entscheidungen.

4. Die Absatzlogistik. Hier dreht sich alles um den Warenverkauf. Langfristig wird hier das Produktprogramm geplant, beispielsweise was das Unternehmen über längere Zeit hinweg anbieten bzw. verkaufen will. Die Absatzplanung Die Absatzplanung setzt sich zusammen aus der Planung der zukünftigen Umsätze sowie der Absatzmenge auf den verschiedenen Märkten, einer Einschätzung der Kunden und der Konkurrenz. Die Planung erstreckt sich zudem auf alle drei Ziele.

5. Die Entsorgungslogistik. Was passiert mit den ganzen Abfällen des Produktes? Wiederverwendung und Entsorgung sind hier die Schlagworte im letzten Weg des Supply-Chain-Managements.