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Folien, Kartonagen, Klebebänder, Umreifungsbänder und mehr...

Klebeband

Klebeband – eine vielseitig einsetzbare Erfindung

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt, ist das Klebeband in sämtlichen Variationen sowie unterschiedlichster Marken und Hersteller aus dem Büro- und Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Der Begriff ist eine Sammelbezeichnung für ein- oder beidseitige Haftklebstoffe. Das streifenförmige Trägermaterial, das aus Kunststoff- oder Metallfolien, Papier oder Textilgewebe besteht, wird mit einem Haftklebestoff beschichtet. Im industriellen Bereich, etwa in der Fertigung oder der Produktion, werden die sogenannten Transferklebebänder eingesetzt. Hierbei handelt es sich um trägerfreie und dünne Haftstoffe bzw. Filme, die vor ihrer Verarbeitung mit gewachstem oder aus Silikon bestehenden Schutzpapier beidseitig abgedeckt werden. Klebebänder können auch als selbstklebenden Etiketten in Bandform durch Druck- oder Stanzverarbeitung hergestellt werden.

Eine kleine Geschichte des Klebebands

Seinen Siegeszug trat der Klebeverband im Jahr 1901 unter dem gängigen Namen Leukoplast an. In den 1920er Jahren bestanden die ersten Klebebänder aus pflanzlichen Ölen, Gummi und Harzen sowie einem Trägermaterial aus Krepp-Papier, das bereits eine ausreichende Haftigkeit aufwies. Im Zuge weiterer Experimente mit den Werkstoffen und um das Leukoplast-Prinzip auch auf anderen Gebieten verwenden zu können, kam ab 1930 das vollständig beschichtete – und eigentlich als Verschluss für Cellophan-Verpackungen gedachte transparente – Klebeband auf den Markt. Inzwischen gibt es weit über 900 verschiedene Klebebänder unterschiedlichster Marken und Hersteller.
Das Abziehen eines Klebebands erfolgt durch die Klebkraft. Ein Beispiel: Die Einheit des 25 Millimeter breiten Klebestreifens ist die N/25 mm. Daneben weist das Material eine gewisse Robustheit auf, denn seine Reißkraft, unabhängig von der Klebkraft, sagt aus, welche Belastungen die Streifen tragen können. Die Reißdehnung gibt an, um wie viel Prozent sich die Verlängerung eines Klebebandes ausdehnt bzw. vergrößert, bis es reißt.

Verschiedene Arten – unterschiedliche Einsatzbereiche

Die bekanntesten und am häufigsten verwendeten Klebebänder, egal ob im Arbeits- oder Freizeitbereich sind:

doppelseitiges Klebeband
Film- und Paketband
Gewebeband, wie zum Beispiel Heftpflaster, Duck Tape (Universalklebe- und Industrieklebeband), Gaffer Tape und Panzerband

Auch in der Handwerker- und Baubranche finden sie Verwendung. So zählen hier zu den am meisten gebrauchten Arten das Malerkrepp und das Putzklebeband, Dichtungsbänder oder Aluminiumklebeband. Ebenso gibt es Magnetbänder und Klebebänder aus Polyimid.
Das wichtigste (Erkennungs-)Merkmal eines Klebebandes schlechthin: das Abrollen und Abreißen! Denn bei einem Klebeband handelt es sich um eine Rollware, die für die benötigte Länge geschnitten und abgerissen wird, etwa das Stück Klebestreifen zum Befestigen einer Notiz oder zum Verpacken eines Geschenkes.