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Die Verpackungsverordnung

Seit zu Beginn der 1990er Jahre die Verpackungsverordnung (VerpackV) von Seiten der damaligen Bundesregierung beschlossen wurde, um eine Reduzierung des aufkommenden Verpackungsmülles zu erzielen sowie eine Abkehr von der Wegwerfgesellschaft herbeizuführen, hat sich einiges in diesem Bereich getan. Mit einer weiteren Änderung der Verordnung im Jahr 1998, bei der die deutschen Regelungen an die europäischen Richtlinien über Verpackungen und Verpackungsabfälle angepasst wurden, besteht seitdem eine Rücknahmepflicht für Hersteller und Handel sowie einer Mitwirkung bei der Entsorgung. Nach der VerpackV werden unter anderem folgende Arten unterschieden: Verkaufs-, Transport-, Getränke- und Mehrwegverpackungen. Die Grundprinzipien der VerpackV sehen folgende Punkte bei der Abfallreduktion vor: die Vermeidung, Wiederverwendung und stoffliche Verwertung sowie die Beseitigung von Verpackungsabfällen.

Einführung des Verpackungsgesetzes ab 1. Januar 2019

Am 1. Januar 2019 wird das neue Verpackungsgesetz in Kraft treten und die bisherigen Regelungen und Richtlinien der Verpackungsverordnung ablösen. Das Ziel dahinter: die Auswirkungen von Verpackungsabfällen so gering wie möglich halten. Der Inhalt des Verpackungsgesetzes sieht vor, die Anforderungen an die Produktverantwortung zu steigern (Verpackungsabfälle vermeiden und Vorbereitungen zur Wiederverwertung sowie dem Recycling treffen) sowie Hersteller und Vertreiber in die Pflicht nehmen durch den Zusammenschluss in der Zentralen Stelle Verpackungsregister. Diese Stelle bzw. dieses Register fungiert als eigenverantwortliche Organisation und überwacht die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur Vermeidung von Verpackungsabfällen. Das Gesetz ist ein wichtiger Beitrag zur Wettbewerbsgleichheit und findet künftig Anwendung in Unternehmen, die Verpackungsmaterial in den Verkehr bringen. Das duale System ist zudem eine gemeinsame Beteiligung für Hersteller und Erstinverkehrbringer zur Sammlung und Verwertung von Abfällen. Mit der Einführung der Zentralen Stelle Verpackungsregister soll Transparenz, eine faire Verteilung der Kosten, eine Meldepflicht für Unternehmen sowie die ökologische Gestaltung Anreize schaffen, die Herstellung von recyclingfähigen Verpackungsmaterial voranzutreiben.